Resettlement Projekt 2025 – 2027

Der Deutsche Caritasverband e. V. und der Diözesancaritasverband Hildesheim e. V. im Grenzdurchgangslager Friedland setzen sich gemeinsam dafür ein, humanitäre Aufnahme in Deutschland zu stärken. Das Projekt möchte die Qualität von Aufnahmeverfahren im Rahmen von Resettlement und humanitären Aufnahmeprogrammen verbessern. Ziel ist es, Menschen, die vor Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen fliehen mussten, sichere Wege zu eröffnen und eine offene Gesellschaft zu fördern.

Dazu werden bundesweit Akteurinnen und Akteure vernetzt, praxisnahe Informationen bereitgestellt und Fortbildungen angeboten. Ein Leitfaden für lokale Aufnahmeprozesse, regelmäßige Fachtagungen und Austauschformate sowie Öffentlichkeitsarbeit tragen dazu bei, die Verfahren transparenter und effizienter zu gestalten. Auch die Perspektiven ehemals aufgenommener Personen fließen in die Maßnahmen ein, um die Praxis nachhaltig zu verbessern. Eine Anbindungsstelle im Grenzdurchgangslager Friedland unterstützt die eingereisten Personen beim Ankommen in ihrer neuen Heimat.

Das Projekt wird durch die Europäische Union und die Porticus Stiftung finanziell unterstützt. Ihre Förderung ermöglicht es, Strukturen zu stärken, Wissen zu teilen und die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Menschen in Deutschland zu erleichtern.